Sonntag, 7. Mai 2017
Plastik
Jährlich kommen 5 bis 13 Millionen Tonnen mehr Plastikmüll hinzu! Eine enorme Menge!
Ich habe mich deshalb entschlossen, möglichst auf Plastik zu verzichten. Gänzlich auf Plastik zu verzichten ist nur sehr eingeschränkt möglich, aber seinen Plastikbedarf zu reduzieren und Alternativen zu verwenden sind sehr einfach.
    Keine Plastiktüten/-Beutel
  • Statt Plastikbeutel an der Kasse zu kaufen, einfach Stoffbeutel oder einen Korb mitnehmen - das hält auch ewig, nicht so wie die Papiertüten, die selbst auch umweltbelastend sind, da sie meist nicht aus Altpapier hergestellt sind
  • Statt Obst und Gemüse in Plastiktüten zu stecken, auf diese verzichten und die Ware direkt mit dem Ettiket beklebe.
  • Loses Obst und Gemüse kaufen, anstatt abgepacktes
  • Kein Mikroplastik
    Es kommt in vielen täglich verwendeten Kosmetikprodukten vor, wie Waschgels, Duschgels, Cremes, Pudern etc. und kommt dadurch ins Wasser.
    Es ist schädlicher als größeres Plastik, weil es nicht in einer Kläranlage gefiltert werden kann, in das offene Meer gerät, dort sich mit Schutzpartikeln anreichert und von Meereslebewesen gefressen wird, die entweder verenden oder die wir letztlich wieder essen
  • Naturkosmetika enthält keine Mikroplastik. Auch Weleda ist zu empfehlen
  • Einen Einkaufsratgeber gibts vom BUND: https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere/meere_mikroplastik_einkaufsfuehrer.pdf
  • Balea von DM enthält Mikroplastik. Als Duschgel empfehle ich stattdessen z.B. Sebamed
  • Kein Plastikbesteck beim Imbiss
  • Beim Imbiss nach Metallbesteck fragen
  • Plastikbesteck ablehnen und stattdessen selbst Besteck mitnehmen - vor allem gedacht für Leute, die alltäglich am Imbiss essen
  • Einwegplastikflaschen vermeiden
    Einwegflaschen sind ökologisch betrachtet eine Resourcenverschwendung. Dennoch werden mittlerweile mehr Einwegflaschen (25 cent Pfand) verkauft.
  • Wir haben uns einen Wassersprudler von Sodastream gekauft. Dafür muss nur eine CO2-Kartusche gekauft werden. Zusammen mit dem Leitungswasser, welches 2 cent pro Liter kostet, kostet 1,5 l ca. 20 cent - also ungefähr so viel wie das günstigste Sprudelwasser
  • Milch oder Jogurt im Glas kaufen
  • Saft im Tetrapack ist ökologisch betrachtet weniger schädlich als Plastikflaschen

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Dienstag, 21. März 2017
Papier
Ähnlich einfach wie der Wechsel auf Ökostrom, ist es Papier zu sparen und somit Bäume zu retten.
Laut Umweltbundesamt hat jeder Deutsche 2010 drei Bäume für Papier (235 kg) verbraucht, also insgesamt ca. 240 000 000 Bäume. Das ist ein hoher Verbrauch im weltweiten Durchschnitt.

15 000 0000 Hektar Wald werden jährlich abgeholzt. Jeder dritte gefällt Baum wird zu Papier verarbeitet, Tendenz steigend. Dieser enorme Verbrauch ist allerdings nicht nötig. Auch wenn die Bäume für Papier aus FSC-geschützten Gebieten kommen, sind sie sinnlos gefällt worden und zusätzlich muss der hohe Wasserverbrauch (10 bis 1000 Liter pro kg Papier) für die Papiererstellung mit berücksichtigt werden.

Die Alternativen dazu sind meist preislich günstiger.
  • Recycling-Toilettenpapier: Z.B. von DANKE. Bei Windeln.de kosten 16 Rollen 6,98 €. Laut Stiftung-Warentest soll auch Vitess von Aldi Nord gut sein.
  • Recycling-Küchenrollen: Z.B. von Rossmann für 1,35 € (vier Rollen).
  • Recycling-Taschentücher: Rossmann oder DM: 0,95 € für 15 Packungen.
  • Recycling-Briefumschläge: Die günstigsten habe ich bei bueromarkt-ag.de gefunden. 1000 Stück für 12,79 €. Kleinere Verpackungsgrößen sind eher die Ausnahme oder deutlich teurer.
  • Mehrweg-Coffee-to-Go-Becher: Die Pappbecher sind sehr umweltunfreundlich, denn neben der Pappe besteht der Deckel auch noch aus Plastik. Stündlich landen in Deutschland 320 000 Becher im Mülleimer. Ich empfehle stattdessen eine Keramik-Tasse zu nehmen, wenn man eh im Laden oder davor bleibt, oder seinen eigenen (Mehrweg-)Coffee-to-Go-Becher mitzubringen. Es gibt hierfür schon einen Markt und Kaffee-Verkäufer sind hierfür eigentlich aufgeschlossen.
  • Recycling-Druckerpapier. Wenn selbst offizielle Dokument der Behörden auf Recycling-Papier versendet werden, wieso dann nicht auch das verwenden?
  • Werbung und Kataloge: Mehrfach wöchentlich wird man durch Werbung, Zeitungen, Zeitschriften etc. im Briefkasten überflutet. Ich lese sie eigentlich nie und sie landen im Müll und Ressourcen sind verschwendet worden. Deshalb ein Aufkleber auf den Briefkasten: "Bitte keine Werbung, Zeitungen oder Zeitschriften einwerfen" oder direkt die Kataloge abbestellen. Im Internet können alle Waren auch angeschaut werden.
  • Schmierpapier bzw. Notizzettel: Statt sich Notizzettel zu kaufen, kann auch die Rückseite von einseitig bedruckten oder beschriebenen Blättern verwendet werden
  • Recycling-Hefte: Recycling-Papier kann auch in Form von Schulheften, College-Blocks verwendet werden. Die Qualität ist mittlerweile so gut, dass der Unterschied kaum auffällt. Die Firmen "Herlitz" ("X.Book") und "Brunnen" sind hierbei zu empfehlen. Preislich bewegt man bei einem A4-Ringblock mit 80 Blatt bei ca. 1,10 €.
Ich hatte bislang nicht konsequent auf Recycling-Artikel geachtet, weshalb ich nun erst nach und nach Recycling-Papier-Produkte nachkaufe. Man findet sie zudem nicht in jedem Laden oder man muss explizit danach fragen. Im Internet hat man bessere Chancen. Der enorme Verbrauch an Rohstoffen hat mich überzeugt umzusteigen.
Noch einige Fakten zum Abschluss:
  • 1 kg Neupapier verbraucht 2,2 kg Holz, 65 g chemischen Sauerstoff, 10-1000 l Wasser, 4 kWh Energie
  • 1 kg Altpapier verbraucht kein Holz, 1,15 kg Altpapier, 3,5 g chemischen Sauerstoff, 5-10 l Wasser, 1,5 kWh Energie

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Mittwoch, 15. März 2017
Ökostrom
Einer der einfachsten Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist, auf Ökostrom umzuschalten.
Vorteile sind:
  • Günstiger als die lokalen Stadtwerke
  • Wechsel- oder Neukundenbonus
  • Gegebenfalls Sofortbonus von Verivox etc.
Der Wechsel ging ganz schnell und einfach online. Ich habe lediglich die Zählernummer benötigt und die steht im Übergabeprotokoll.

Ich habe über Verivox den neuen Anbieter gewählt. Dafür bekomme ich von Verivox Geld, wenn ich die erste Rechnung einsende. Ich habe die Stadtwerke Schwerin ausgewählt. Der Anbieter ist sehr seriös. Sie haben ein sehr übersichtliches Kundenportal. Alles wird online abwickeln und ich schone somit zusätzlich die Umwelt.

Im Vergleich zum lokalen Anbieter spare ich ca. 120 Euro und zusätzlich kommen Neukunden- oder Wechselbonuns sowie der Verivox-Bonus hinzu. Es lohnt sich also für alle beteiligte!

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